random insanity

Ein besänftigender Schleier fällt,
Tag und Nacht;
überall auf der Welt.
Er glättet Wogen, peitscht die See
erfüllt von Macht
seit eh und je.

Der Regen ists der sich bewegt,
Quell des Lebens
und Tod in sich hegt.
Was vergessen, schwemmt er weg.
Gewalt des Strebens,
ohne Sinn und Zweck

Wenn Schwärze am Himmel gerinnt
ist letztendlich die Natur
die einzige die daran gewinnt.
Denn was der Mensch so sehnlich fühlt,
die einzige geblieb’ne Spur
wird gnadenlos hinweggespült.

Doch sieh es als Gelegenheit
wenn alles in dir
nach Neubeginn schreit.
Du wirst bestimmt nicht ertrinken
einzig deinen Schmerz,
den siehst du versinken.

Wenn also Tropfen auf dein Lächeln schlagen
dich stumm nach deinem Herzeleid befragen.
Antworte dem Regen „Ich bin frei wie du!“
Und schreite weiter, nach vorne immerzu.