random insanity

Voller Stolz fürs Vaterland,
fest entschlossen schreitest du-
die Waffe unerbittlich in der Hand-
festen Schritts auf deine Feinde zu.

Der Staat, ja der steht hinter dir,
und so erwartest du es auch von mir.
Schließlich ist’s nicht nur ein Beruf,
nein mehr noch, ein Traum sogar.
Du folgst nur deiner Seele Ruf
und das ist wahrlich wunderbar.

Das kann man dir wohl schlecht verübeln,
dass du bloß deine Wünsche lebst.
Du musstest nicht schwanken oder grübeln,
wusstest sofort nach was du strebst.

Jetzt stehst du für ein Ideal,
getaucht in der Fahne Schraffur.
Und vor Stolz blutet Kajal
eine schwarze Tränenspur.

Doch du tust es ja nicht nur für dich
denn auch anderen hilfst du oft.
Wenngleich deine „Hilfe“ vielleicht nicht
das ist was der and’re sich erhofft.

So fern du auch der Heimat bist,
du kannst es leicht verschmerzen,
hast du doch wen der bei dir ist,
bei dir mit ganzem Herzen.

Aber wie steht’s um diese treue Seele,
die jede Sekunde um dich bangt?
Die sich fast auf ewig quäle
und deren unbedingter Liebe
dein Geist so wunderbare Triebe
sowie auch seine Kraft verdankt.

Denk immer dran was deine Pflicht bedingt,
Denk daran was es dir am Ende bringt
Denk dran wer grad um dich weint
Denk an all das wenn du dann glaubst
begriffen zu haben und du schaust
zum Himmel, wo die Sonne scheint.